Reifenlabel - Traktion auf nasser Fahrbahn, Rollwiderstand und Geräuschniveau

  • Autor: OPONEO.AT

Das Thema Reifenlabel wirft zahlreiche Kontroversen auf. Deswegen haben wir beschlossen, umfangreiches Material zusammenzustellen, in dem wir erklären, wie die einzelnen Angaben zu verstehen sind und was sie genau für den Fahrer bedeuten. 

Wir haben die von unseren Nutzern am häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt und die Experten aus der Reifenindustrie um Erklärungen gebeten:

  • Tomasz Młodawski, Produktexperte bei Michelin Polen, 

  • Justyna Banaszek, Markenmanager bei Goodyear Group Polen,

  • Przemysław Trzaskowski von der Pressestelle bei Continental Reifen Polen.

Die seit dem 1. November 2012 in den EU-Ländern verkauften Reifen müssen entsprechend gekennzeichnet werden. Es befinden sich dort klare Informationen zu Eigenschaften in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch, das Bremsverhalten, das Haftungsverhalten auf nasser Fahrbahn und den Geräuschpegel.

Es ist nicht schwer, die Informationen allein zu lesen, aber es lohnt sich, sich das von uns vorbereitete Material anzuschauen, das detaillierte Informationen über Reifenlabel enthält.

 

Reifenlabel – welche Angaben sind hier zu finden? 

Energieeffizienz und Rollwiderstand

Ein Modell mit geringem Rollwiderstand verbraucht weniger Energie; somit verbraucht das Auto weniger Kraftstoff und emittiert weniger Abgase in die Atmosphäre. Die Reduktion der Rollwiderstände erfolgt durch die Einschränkung der Kräfte, die auf das Rad wirken: je niedriger die Rollparameter, umso schlechter die Haftung auf nasser und vereister Fahrbahn, doch umso höher die Kraftstoffeffizienz der Reifen.

Kennzeichnung von Reifen 1

Haftungsverhalten auf nasser Fahrbahn

Die Skala von A bis G steht für das Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn. Mit dem Buchstaben A wird der kürzeste, mit F der längste Bremsweg angegeben. Die Kategorien D und G sind leer, d. h. kein Reifen kann seine Parameter in diesen Bereich eintragen. Der Unterschied zwischen dem kürzesten und dem längsten Bremsweg (Klassen A und F) beträgt 18 Meter.

Kennzeichnung von Reifen 2

Lärmpegel

Das Geräuschniveau, das durch den Reifen emittiert wird, wird in Dezibel angegeben. Je höher der Schallpegel, umso mehr schwarze Balken (in einer 3-Punkte-Skala) sind auf dem Label zu sehen. Auch das nach diesem Maßstab lauteste Exemplar darf die geltende Norm nicht überschreiten. Der Reifen mit der kleinsten Lärmemission ist am umweltfreundlichsten. 

Kennzeichnung von Reifen 3

 

Die Kennzeichnungspflicht gilt nicht für alle Reifentypen, die Zusammenfassung hilft Ihnen bei der Vervollständigung der Informationen. 

Reifentypen, die von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind:

  • Reifen für Motorräder,

  • Reifen vorgesehen für Rallys,

  • Reifen mit runderneuerter Lauffläche,

  • Reifen mit Spikes,

  • Ersatzreifen,

  • Off-Road-Reifen,

  • Reifen für Oldtimer,

  • Reifen mit einem Geschwindigkeitsindex von weniger als 80 km/h,

  • Reifen für Autos mit der Erstzulassung vor 1990,

  • Reifen mit einem Felgendurchmesser von weniger als 10 Zoll oder größer als 25 Zoll,

 

Es werden weitere Parameter hinzugefügt, um sicherzustellen, dass die Hersteller alle Leistungen gleichberechtigt berücksichtigen. Warum? Jedes Modell stellt einen Kompromiss im Leistungsportfolio dar. Weniger Rollwiderstand kann den Grip auf nasser Fahrbahn verschlechtern, während mehr Sicherheit bei Regen mehr Lärmemission des Reifens verursacht.

Reifenlabel

Die Idee, die Label einzuführen, ist gut, aber es gibt viele Zweifel wie diese Richtwerte in der Praxis funktionieren. Die Leistungsdaten auf dem Label sind nicht alle wichtigen Merkmale des Reifens und es ist nicht klar, ob sie umfassend verbessert werden. 

So haben wir uns entschieden, die Kennzeichnungen kritisch unter die Lupe zu nehmen und die einzelnen Lösungen zu analysieren. Die Labels sollen die Verbraucher dazu bewegen, ihre Auswahl bewusster zu treffen, und die Produzenten zur Entwicklung von Waren mit guter Qualität zu mobilisieren.

 

 

Häufig gestellte Fragen und Experten-Antworten: 

 

1. Warum befinden sich diese und nicht andere Parameter auf den Labels?

Tomasz Młodawski, Michelin Polen: Das Hauptziel dieser Verordnung war der Umweltaspekt, nämlich die Reduktion der CO2-Emissionen und des Straßenlärms durch eine bewusste Auswahl der Reifenleistung durch die Käufer. Die Nasshaftung ist hinzugekommen, weil sie mit den Rollwiderständen eindeutig zusammenspielt. Das zweite Hauptziel war der wirtschaftliche Aspekt, nämlich die Einfuhren minderwertiger Produkte aus Drittländern zu stoppen, was einen messbaren Einfluss auf die Reifenproduktion in Europa und die daraus resultierende Beschäftigung hat. 

Reifenlabels

Justyna Banaszek, Goodyear Polen: Die Leitlinien, an denen sich der Gesetzgeber orientiert hat, sind in erster Linie die Anwendersicherheit, aber auch der Umweltschutz. Die auf dem Label angegebenen Parameter sind Durchschnittswerte und Teilinformationen, die eine sehr vorläufige Beurteilung des Reifens ermöglichen und die Hersteller motivieren, intensive Anstrengungen zur weiteren Verbesserung ihrer Produkte zu unternehmen. Goodyear testet jeden Reifen auf mindestens 50 Parameter, bevor er die Fahrer erreicht, so dass unsere Reifen in allen sicherheitstechnisch wichtigen Bereichen hocheffizient sind und die von der EU vorgesehenen 3 Reifen auf dem Label erscheinen. 

Przemysław Trzaskowski, Continental Reifen Polen: Mit dem Label werden die Reifenparameter auf 3 ausgewählte Kriterien reduziert, deswegen können uns die darin enthaltenen Informationen nur bei einer ersten Beurteilung des jeweiligen Produktes behilflich sein.

 

2. Sind die Bewertungen für Labels bei allen Größen des jeweiligen Reifenmodells gleich? 

Es ist unmöglich, ein universelles, gleich gutes Modell in jeder Größe und für jedes Fahrzeug zu produzieren. Einige Modelle zeigen sich bei der Größe 14-15- und 16-Zoll, andere bei den Größen 13-14-15-Zoll von ihrer besten Seite. Es ist sehr schwierig, Reifen mit der gleichen Leistung in jeder Größe zu produzieren. Zumindest noch. Deshalb tragen die Labels unterschiedliche Angaben bei gleichen Reifenmodellen. Dies ist auf die Größe, den Geschwindigkeitsindex, den Lastindex, die Bestimmung (Standardausstattung vs. Ersatzreifenmarkt) zurückzuführen. Unter den Händlern gibt es so genannte Produktcodes, denen Labels zugeordnet werden. 

So wie etwa beim Michelin Energy Saver in der Größe 195/65 R15: 

Reifengröße, kennzalen und zulassungen Rollwiderstände Haftung auf Nässe Außenlärm
195/65 R15 91 T, S1 C B 70dB
195/65 R15 91 T, MO B A 70dB
195/65 R15 91 T, G1 E A 70dB
195/65 R15 91 H, S1 C A 70dB
195/65 R15 91 H, MO B A 70dB
195/65 R15 91 H, AO C B 70dB
195/65 R15 91 V, MO C A 70dB

Die Symbole S1, MO, G1, AO usw. stehen für die Zulassungen der einzelnen Autohersteller. Natürlich gibt es auch Beispiele für Reifen, bei denen alle Produkte des Sortiments die gleichen Labels tragen (z. B. Michelin Primacy 3) - ein Sortiment, das für Labels von Grund auf neu kreiert wurde. 

Die Labelangaben sind an die konkrete Größe, den Index und die Typenzulassung angepasst. Dies ist eine logische Lösung, da sie alle Unterschiede zwischen den Reifen und ihren Konstruktionen berücksichtigt. So können Sie den Reifen an Ihr Fahrzeug besser anpassen und eine bewusste Wahl treffen.

 

3. Wie vergleicht man Reifen mit denselben Labelklassen? 

Tomasz Młodawski, Michelin Polen: Bei den Winterreifen kann sich die Lage als schwierig erweisen, denn die Low-Budget-Reifen können auf dem Label besser abschneiden als die Premium-Marken! Bei Sommerreifen können sich die Reifen bei identischen Parametern in den folgenden Aspekten unterscheiden: 

  • Maximale Laufleistung (auch zweimal so groß ist möglich)

  • Grip auf trockener Fahrbahn

  • Haftung in Kurven, auf trockener und nasser Fahrbahn (nach den europäischen Bestimmungen finden die Bremstests auf gerader Fahrbahn statt)

  • Laufflächenabnutzung, unregelmäßige Formen beschleunigen den Verschleiß und erhöhen die Geräuschentwicklung

  • Alterungsgeschwindigkeit von Gummimischungen

Um Reifen umfassend beurteilen und vergleichen zu können, sind weitere Leistungstests durch professionelle Automobilprüfstellen erforderlich: ADAC, TÜV SÜD Automotive GmbH, DEKRA, IDIADA. 

Justyna Banaszek, Goodyear Polen: Auf den Labels sind nur drei Parameter zu sehen, dabei soll man beachten, dass normalerweise ca. 15 Reifenparameter gemessen werden - im Rahmen von Tests durch Medien- oder Verbraucherorganisationen, Forschungsinstituten (TÜV SÜD) usw. Die Firma Goodyear untersucht jeden Reifen auf mindestens 50 Parameter, bevor er auf den Markt kommt. 

Auch wenn die Produkte auf den ersten Blick sehr ähnlich sind, können sie durchaus unterschiedlich sein Bei der Auswahl der Reifen für sein Fahrzeug sollte man daran denken, dass jeder Fahrer einen anderen Fahrstil hat, andere Bedürfnisse, in einem Jahr unterschiedliche Kilometerzahlen zurückgelegt und auf unterschiedlichen Straßen unterwegs ist. Wenn der Fahrer mit den Reifen zufrieden sein soll, sollte er mehr als drei Parameter berücksichtigen, und es ist ratsam, sich an eine autorisierte Servicestelle zu wenden. 

 

4. Hat der Produktionsstandort einen Einfluss auf die Labelinformationen? 

Nach wie vor sollten zwei Reifen der gleichen Größe und des gleichen Index für denselben Markt, die an verschiedenen Standorten hergestellt werden, das gleiche Leistungsniveau aufweisen.

Die führenden Hersteller, mit Produktionsstandorten auf der gesamten Welt, für die dieses Problem vor allem zutreffen könnte, sorgen dafür, dass die Identitätskennzeichnung der in verschiedenen Fabriken hergestellten Reifen gleich bleibt. Man soll keine Unterschiede bei den Bewertungen nur in Hinsicht auf den Produktionsstandort erwarten. 

Bei den heutigen Produktionsmethoden unterscheiden sich die Reifen desselben Modells und in derselben Größe, mit denselben Indexdaten usw. in Hinsicht auf ihre Parameter unabhängig von ihrem Produktionsstandort nicht. 

Wenn Sie vier Michelin-Reifen kaufen und ein Paar beispielsweise in Russland und das andere in Frankreich hergestellt wird, müssen Sie sich keine Sorgen um Unterschiede machen - es sind identische Reifen. 

Etiketten für ein und dasselbe Reifenmodell haben unterschiedliche Klassen, abhängig von der Reifengröße, den Indizes und der Typgenehmigung.

Labels für ein und dasselbe Reifenmodell haben unterschiedliche Klassen, abhängig von der Reifengröße, den Indizes und der Typgenehmigung.

 

5. Welche Bedeutung haben die Angaben auf den Labels für die Fahrer? 

Rollwiderstand

Der Rollwiderstand hat einen tatsächlichen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch des Wagens, doch je kleiner der Rollwiderstand - desto schlechter der Grip auf nasser Fahrbahn. Jeder Fahrer hat das Recht, selbst zu entscheiden und die Leistung zu wählen, die ihm wichtiger ist, aber Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Rollwiderstand nur einer der Faktoren ist, die den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs beeinflussen. 

Andere Faktoren sind etwa die Fahrweise, der Reifendruck, die Anpassung der Reifen an die vorherrschenden Wetterverhältnisse usw. Andererseits hat die Haftung auf nasser Fahrbahn für die Sicherheit auf der Straße eine Schlüsselbedeutung.

 

Bremseigenschaften auf nasser Straße

Dies ist ein Parameter, der einen Überblick über das Gripverhalten des Reifens gibt. Laut einer Studie von Forschern an der Technischen Universität in Dresden finden 70 % der Unfälle auf nasser Fahrbahn statt. 

Daher muss ein guter Reifen unter diesen Bedingungen sicher sein, und die Labelangaben müssen die Hersteller motivieren, ihre Produkte in dieser Hinsicht kontinuierlich zu verbessern. Hier gibt es aber auch eine gewisse Schwäche. Auf der Labelskala erscheint der Buchstabe D, aber kein Pkw-Reifen wird eine solche Klasse haben, weil die Grifftabelle die Zahlenbereiche nicht spezifiziert. 

In der Praxis kann es möglich sein, dass ein C-Klasse-Reifen eine ähnliche Leistung wie der E-Reifen aufweist. Ein Fehlen der Klasse D für die Leistungsfähigkeit des PKW kann als ein Element angesehen werden, um Reifen mit höheren Leistungsniveaus von Reifen mit niedrigeren Leistungsniveaus zu unterscheiden. 

Reifenlabel 4

Normalerweise sollten die Reifen der Klassen A, B, C (geförderte Klassen) besser sein, als die Reifen der Klassen E oder F. In Bezug auf die Haftung auf nasser Fahrbahn gibt es keine G-Klasse (Reifen dieser Klasse wären zu gefährlich). Denken Sie daran, dass der Unterschied im Bremsweg zwischen der besten und der schlechtesten Klasse bis zu 18 m betragen kann, während schon 4-5 m Unterschied dazu beitragen können, dass sie im Notfall vor einem Zebrastreifen nicht mehr rechtzeitig bremsen können. Bei dem Kauf der Reifen soll man daran denken. 

 

Außengeräusche

In den zwei ersten Kategorien werden die Parameter in sieben Qualitätsklassen eingeteilt: von A bis G. In Hinsicht auf den Geräuschpegel werden sie in Dezibel ausgedrückt und grafisch auch in Form von bis zu drei angestrichenen Schallwellen dargestellt. Ihnen dürfte dabei der Unterschied zwischen 75 dB und 72 dB als gering erscheinen. Dabei stehen 3 dB Unterschied für eine zweifache Lärmreduktion. Das Problem ist, dass die Innenraumgeräusche in der Fahrzeugkabine für den Fahrer wichtiger sind. Bei längeren Strecken kann dies eine Ermüdung hervorrufen und damit die Sicherheit beeinträchtigen. Die Hinweise auf den Außengeräuschpegel sind also eher eine Umsetzung der Umweltschutzpolitik der EU. 

 

Die Labels enthalten zwar wertvolle Informationen, sie sind aber nur eine von vielen Informationsquellen, die man vor dem Kauf der Reifen berücksichtigen soll. Die Beratung durch einen Fachmann ist nach wie vor der einfachste Weg, um Reifen für sich selbst auszuwählen.. Sie können aber auch entsprechende Beiträge in Fachzeitschriften dazu lesen, Testergebnisse vergleichen oder sich mit den Meinungen anderer Fahrer austauschen. Dann erhalten Sie vollständiges Bild des Reifens und treffen die beste Wahl. Bremsen auf nasser Fahrbahn ist nur eine der vielen kritischen Sicherheitsparameter.

 

6. Was ist mit der Leistung, die von den Labels weggelassen wird? Oder beeinträchtigen sie die Sicherheit?

Die auf dem Label genannten Leistungen sind sehr wichtig, es sind aber nicht alle Parameter, die man bei der Auswahl der Reifen berücksichtigen muss. Auf den Labels finden Sie etwa folgende Eigenschaften nicht:

  • Bremsen auf trockener Fahrbahn, 

  • Verschleißbeständigkeit,

  • Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn,

  • Reisekomfort (Lärm im Inneren des Fahrzeugs),

  • Beständigkeit gegen Aquaplaning,

  • Kautschukmischung (das Vorhandensein / Fehlen von schädlichen Aroma-Ölen),

  • Eigenschaften des Reifens im Winter.

Auf die Sicherheit der Reifen wirken sich mehr als Dutzend unterschiedliche Parameter aus, die bei der Entwicklung der Reifen berücksichtigt werden. Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. (BRV) hat insgesamt elf solcher Parameter genannt. Automobilclubs (etwa der ADAC) oder Fachzeitschriften prüfen jeweils einige der Parameter im Rahmen ihrer Tests. Sich bei dem Kauf nach nur einem sicherheitskritischen Parameter (bei den Labels wäre dies das Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn) zu richten, ist eindeutig zu wenig. Man sollte daran denken, dass alle Reifenparameter wichtig sind und sich auf die Sicherheit oder die Betriebskosten auswirken. Darüber hinaus ist jeder Reifen ein Kompromiss zwischen diesen vielen Leistungen.

 

7. Wodurch unterscheiden sich die Labels auf Winterreifen von denen auf Sommerreifen?

Tomasz Młodawski, Michelin Polen: Die Reifenindustrie ist sich einig: es war ein großer Fehler des Europäischen Parlaments, für die Sommerreifen und die Winterreifen dieselben Kriterien für die Labels einzuführen. Dabei ist zu betonen, dass die Leistungen von Winterreifen, die auf dem Label zu sehen sind, weder ihre tatsächlichen Leistungen unter Winterbedingungen noch die Anforderungen an diese Reifen widerspiegeln.

ROLLWIDERSTAND: die Bewertung ergibt sich aus Messungen, die nach der ISO-Norm 2850 in der Temperatur von plus 25 Grad sowohl für die Sommerreifen, als auch Winterreifen vorgenommen worden sind; die angegebene Klasse reflektiert also keinesfalls die Rollwiderstände im Winter, denn im Winter kann man kaum mit solchen Wetterverhältnissen und sommerlichen Temperaturen rechnen. Je weicher der Winterreifen, je enger und tiefer die Einschnitte, je aggressiver das Laufflächenprofil, umso größer die Rollwiderstände.

BREMSEN AUF NASSER FAHRBAHN: Auch hier ergibt sich die Bewertung aus den Messungen, die bei Plus-Temperaturen ausgeführt worden sind. Die sehr weichen Kautschukmischungen mit dichten Einschnitten im Profil können keine guten Ergebnisse bei Plus-Temperaturen erzielen. 

SCHALLPEGEL IM AUSSENBEREICH: die Bewertung der Winterreifen und der Sommerreifen erfolgt nach denselben Kriterien, bei einer Temperatur von +20 °C, was auch für die typischen Fahrbahnbedingungen im Winter nicht repräsentativ ist. Die Ergebnisse für Winterreifen sind nicht repräsentativ für den Schallpegel im Winter, weil die Gummimischung je nach Temperatur ihre Eigenschaften verändert. 

Die Leistungsmerkmale auf dem Label der Winterreifen, wie etwa Rollwiderstände, Haftung auf nasser Fahrbahn bei Plus-Temperaturen und Geräuschemission außerhalb des Fahrzeugs sind nicht die Hauptkriterien für die Wahl eines Winterreifens. Von den Winterreifen wird etwas Anderes erwartet: Haftung auf kaltem, nassem oder kaltem und trockenem Asphalt, Haftung auf Schnee und Eis, Traktion und stabiles Fahrverhalten. 

Das Label am Winterreifen sagt aber etwas nur über die Leistungsmerkmale des Reifens unter sommerlichen Bedingungen aus. Folgende Schlussfolgerungen können gezogen werden: Es ist nicht ratsam, im Sommer neue Winterreifen zu verwenden, da der Kraftstoffverbrauch, die Geräuschentwicklung und der Grip auf nasser Fahrbahn erhöht sind.Die Michelin-Gruppe hat bereits damit begonnen, die Testbedingungen für Winterreifen zu ändern und eine neue Schnee-/Eis-Leistungsklassifizierung für die Winterbedingungen einzuführen. 

Justyna Banaszek, Goodyear Polen: Labels sollen es dem Verbraucher/Kunden erleichtern, die Erstbewertung von Reifen zu erleichtern, und es lohnt sich, beim Kauf von Reifen, einschließlich Winterreifen, ein breiteres Spektrum von Parametern als nur die drei EU-zugelassene Parameter in Betracht zu ziehen.Im Jahr 2016 plant die Europäische Union eine Überarbeitung der Vorschriften zur Reifenkennzeichnung, d. h. die nächsten Jahre werden eine Zeitspanne sein, in der Erfahrungen gesammelt und die Wirksamkeit der neuen Vorschriften bewertet werden. 

 

8. Gehen die auf den Labels genannten Leistungsmerkmale auf Kosten der anderen Reifenparameter?  

Tomasz Młodawski, Michelin Polen: Das Motto der Michelin-Gruppe sieht ein ausgewogenes Verhältnis der Leistungsmerkmale. In der Praxis bedeutet dies, dass die neuen Produktreihen die gewählte Leistung verbessern und die übrigen auf gleichem Niveau halten. Im Rahmen der Kennzeichnung wurden unsere neuen Produktreihen hinsichtlich des Rollwiderstands verbessert, während Nass- und Trockenhaftung sowie Laufleistung auf einem beeindruckenden Niveau gehalten werden konnten. 

Reifenlabel 5

Justyna Banaszek, Goodyear Polen: Goodyear kümmert sich bei der Entwicklung jedes einzelnen Reifens um die Sicherheit von Fahrern und Fahrzeugnutzern. Es ist nicht einfach, die Leistung ohne Beeinflussung einzelner Parameter zu verbessern, es ist ein mühsamer und zeitaufwändiger Prozess, aber unsere Ingenieure in den Innovationszentren in Europa und den USA arbeiten intensiv an den sicherheitstechnisch besten Lösungen. 

Przemysław Trzaskowski, Continental Reifen Polen: Reifen gehören zu den wichtigsten Teilen eines Autos, die die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer bestimmen. Deswegen ist es unsere Aufgabe, vor allem sichere und in Hinsicht auf unterschiedliche Parameter möglichst ausgewogene Reifen herzustellen, wobei die Ergebnisse auf den Labels nur einen Bruchteil unserer Arbeit widerspiegeln. Die Tests eines Reifenmodells müssen nicht ständig wiederholt werden, solange sich seine Konstruktion nicht wesentlich verändert hat. 

 

9. Wie werden die Reifen von den Herstellern für die Labelparameter getestet? 

Die Reifen werden nach streng festgelegten Untersuchungsmethoden getestet.

Die Prüfung von Rollwiderständen erfolgt in zwei Etappen

  • Der Test wird gemäß der Regelung Nr. 117.02 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa - „Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Reifen hinsichtlich der Rollgeräuschemissionen und der Haftung auf nassen Oberflächen und/oder des Rollwiderstandes“ durchgeführt. Die Regelung basiert auf der Norm ISO 28580. 

  • Für die Klassenzuordnung wird das zuvor erzielte Ergebnis gemäß dem EU-Dokument 1235/2011 angepasst, das der Anlage 1222/2009 beigefügt ist (VERORDNUNG (EG) Nr. 1222/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 25. November 2009 über die Kennzeichnung von Reifen in Bezug auf die Kraftstoffeffizienz und andere wesentliche Aspekte)

 

In Hinsicht auf die Nasshaftung

  • Pkw-Reifen (Kategorie C1) werden gemäß der Verordnung der EU-Kommission Nr. 228/2011 geprüft, 

  • Reifen für Lieferfahrzeuge (C2) und Lkw (C3) werden nach der Maßgabe dem oben genannten EU-Dokument 1235/2011 in Anlehnung an die Norm ISO 15222 geprüft. 

Außengeräusche werden nach der Methode der UNECE-Regelung 117.02 bestimmt. 

 

10. Ändern sich die Ergebnisse eines Modells jedes Jahr?

Wenn ein Modell während der Herstellung keinen wesentlichen Änderungen unterzogen wird, die sich auf seine Leistungen derart auswirken könnten, dass eine Änderung der jeweiligen Klasse erforderlich wäre, dann gibt es keine Notwendigkeit, die Tests zu wiederholen und neue Klassen einzuteilen. Die Hersteller sind verpflichtet, die ursprünglich festgelegten Klassen regelmäßig zu bestätigen. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass im Falle einer Konformitätsprüfung (COP), die von den Behörden eines jeden Mitgliedstaats durchgeführt werden kann, der Reifen nicht in eine schlechtere Klasse eingeordnet wird als zum Zeitpunkt der Zertifizierung.

 

11. Auf welchen Reifen gibt es keine Labels? 

Alle Reifen, die nach dem 30. Juni 2012 hergestellt worden sind, müssen, um verkauft werden zu können, Labels aufweisen (natürlich mit Ausnahmen der Reifen mit Spikes, runderneuerte Reifen, professionelle Reifen, Offroad-Reifen, Ersatzreifen, Reifen mit dem Geschwindigkeitsindex von unter 80 km/h, Reifen mit einem Durchmesser von weniger als 10 Zoll oder mehr als 25 Zoll). 

Reifen, die vor Juli 2012 hergestellt worden sind, dürfen ohne Etikettierung verkauft werden. Leider sind viele Reifen, die auch nach dem geforderten Produktionsdatum aus China importiert werden, nicht etikettiert, und es ist schwierig, dies zu überprüfen und durchzusetzen. Wir warnen ausdrücklich davor, solche Reifen zu kaufen. 

Produkte aus China sind von unterschiedlicher Qualität - schlechter und besser. Wenn ein chinesischer Reifen mit einem Label ausgestattet ist, können Sie sicher sein, dass er die europäischen Sicherheits- und Umweltanforderungen erfüllt. Das Produkt ohne die vorgeschriebenen Kennzeichnungen, das aus einer unbekannten Quelle stammt, kann gefährlich sein (fehlerhafte Konstruktion, giftige Gummimischung usw.). Daher empfehlen wir Ihnen, Reifen nur bei zuverlässigen Händlern zu kaufen, die nicht versuchen, die Vorschriften zu umgehen. 

 

Japanisches Label

Japanisches Label

 

Etikett aus Südkorea

Label aus Südkorea

 

12. Warum gibt es keine D-Klasse bei Pkw? 

Tomasz Młodawski, Michelin Polen: Die Anzahl der Klassen und die Anwendung der leeren D-Klasse wurde durch das Europäische Parlament erzwungen. Dies ergibt sich aus den inzwischen in der EU bewährten ähnlichen Projekten, wie etwa bei Haushaltsgeräten. Durch die leere D-Klasse soll die Differenz zwischen den besten und den schlechtesten Klassen noch vergrößert werden. Dieses Verfahren hat zum Zweck, das Bewusstsein des Käufers zu steigern und ihn dazu bewegen, sich für bessere Leistungsmerkmale zu entscheiden. 

Justyna Banaszek, Goodyear Polen: Bei PKW-Reifen ist die Kategorie D sowohl in Hinsicht auf die Rollwiderstände als auch auf die Haftung auf nasser Fahrbahn leer. Nach der EU-Verordnung Nr 1222/2009 werden ihr keine Werte zugewiesen. 

Przemysław Trzaskowski, Continental Polen: In der EU-Verordnung stehen für die Kategorie D in der Tabelle für die Effizienzklassen Kraftstoffverbrauch und Nasshaftung keine Werte. Auf diese Weise wird zwischen den Reifen mit den besseren Leistungen in der jeweiligen Kategorie von den Reifen mit schlechteren Leistungen eine Grenzlinie gezogen. 

 

13. Wie ist das Verhältnis zwischen den Reifentestergebnissen und den Labelangaben? 

Das Aufkommen von Labels hat die Position des unabhängigen ADAC und der Pressetests nicht geschwächt. Ihre Bedeutung hat sogar noch zugenommen, da sie nicht nur fehlende Informationen über die verbleibende Leistung liefern, sondern auch ein Werkzeug zur Überprüfung der Informationen auf Labels sind.

Die beste Wahl beim Reifenkauf treffen Sie, wenn Sie Informationen aus mehreren Quellen sammeln: aus den Labels, aus den Reifentests, aus den Meinungen der anderen Fahrer und durch Beratung des Händlers. 

 

14. Haben die Labels zur Erhöhung der Reifenpreise beigetragen? 

Tomasz Młodawski, Michelin Polen: Bei den führenden Reifenherstellern wird die Leistungsanzeige auf dem Label die Kosten nicht erhöhen, da sie ohnehin gemessen wurde - sie wurde nicht nur präsentiert. Doch bei weniger bekannten Marken und bei den Billigmarken kann die Überprüfung der Parameter eine Preiserhöhung mit sich führen. Die Einführung von Labels wird zweifellos zu einem Wettbewerb zwischen den Herstellern in diesem Bereich führen, was zu einer Erhöhung der Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungszentren führen kann. 

Justyna Banaszek, Goodyear Polen: Der Preis eines Reifens wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie z.B. Rohstoffkosten auf den Weltmärkten, Verfügbarkeit und Preisniveau von Erdölprodukten, Währungsschwankungen usw. Kosten im Zusammenhang mit der Kennzeichnungspflicht für Reifen in der Europäischen Union sind ebenso Bestandteil des Reifenpreises wie Investitionen in neue Technologien und innovative Lösungen. 

Przemysław Trzaskowski, Continental Polen: Unser Unternehmen investiert stets in Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Wir verfügen über eines der modernsten Forschungs- und Entwicklungszentren in Europa. Im Juni 2012 haben wir für 1,4 Millionen Euro einen modernen Computertomographen auf den Markt gebracht, mit dem wir unsere Reifen noch präziser scannen können. Bevor ein neues Produkt auf den Markt kommt, wird es umfangreich in Hinsicht auf die Rollwiderstände, den Lärmpegel, das Bremsverhalten auf unterschiedlichen Fahrbahnen und viele andere Parameter geprüft und getestet. Somit wirkt sich die Einführung von Labels auf die Preise unserer Produkte nicht aus. 

Die Kennzeichnungspflicht ist zwar ein zusätzlicher Aufwand für die Hersteller und Händler, hat aber keine wesentliche Auswirkung auf das Preisniveau. Der Preis bleibt ein wesentliches Mittel zur Gewinnung von Kunden, insbesondere bei den Reifen der Economyklasse. Die Labels bringen Kosten mit sich, doch nicht so hoch, dass sie sich auf den Preis der Reifen auswirken könnten. 

 

15. Labels auf LKW-Reifen 

LKW-Reifen werden in verschiedene Typen unterteilt, und zwar aufgrund der unterschiedlichen Verwendung:

  • Fernverkehr - Transport von Waren mit Sattelzugmaschinen und Aufliegern auf langen Strecken, vor allem auf Autobahnen, mit einer konstanten Geschwindigkeit und mit einer geringen Anzahl von Windungen. Fahrer dieses Typs schätzen den geringen Rollwiderstand und den geringen Bremsweg auf nasser Fahrbahn. Die auf den Labels der Europäischen Union angegebenen Leistungsmerkmale sind bei der Auswahl von Reifen für Ferntransporte sehr hilfreich. 

  • Regionalverkehr und Vertrieb - Transport auf mittleren und langen Strecken, mit häufigen Stopps. Das Befahren von Stadtstraßen bedeutet permanente Belastung durch Seitenkräfte und oft auch das Befahren von beschädigten Flächen. Für den Regionalverkehr und die Distribution werden Fahrzeuge in unterschiedlichen Konfigurationen eingesetzt. Die Reifen für Transporte dieser Art müssen sich durch hohe Laufleistung, langjährige Lebensdauer, hohe Beständigkeit gegen Beschädigungen und erst dann gute Haftung auf Nässe und Effizienz auszeichnen. Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Lebensdauer und Runderneuerbarkeit des Reifens. Daraus folgt, dass diese Art der Kennzeichnung von Reifen wenig nützliche Informationen liefert. 

  • Mischtransport und Bautransport - Die verschiedenen Konfigurationen sind unterschiedlich und werden meist über mittlere und lange Strecken gefahren, wobei etwa 10 % der Überfahrten auf unausgehärteten Straßen stattfinden, auch unter sehr schwierigen Bedingungen. Die wichtigsten Leistungsmerkmale der für diese Transportart verwendeten Reifen sind: gutes Fahrverhalten auf weicher Fahrbahn, Langlebigkeit (Reifen für Kipper, Betonmischer). Sehr wichtig ist auch die Traktion auf unbefestigten Straßen, die Möglichkeit einer Runderneuerung und die Laufleistung. Die Angaben auf dem Label bezüglich des Bremswegs bei Nässe können durchaus behilflich sein, andere Parameter, wie etwa die Kraftstoffeffizienz oder der Geräuschemission sind hier weniger wichtig

 

Reifenlabel 6

 

  • Stadtverkehr und Verkehr auf kommunalen Straßen - stockender Verkehr, niedrige oder mittelhohe Geschwindigkeit. Häufiger Abrieb der Wände und Seitenkräfte sind vorhanden. Gerade bei Hybridfahrzeugen treten häufig hohe Drehmomente auf, und Stadtreifen werden mit sehr variablen Lasten betrieben. Die wichtigsten Parameter, durch die sich Reifen bei dieser Art von Transport auszeichnen sollen, sind: hohe Laufleistung, Beständigkeit gegen Beschädigungen, weniger wichtig ist Nasshaftung oder die eventuelle Runderneuerung. Bei der Auswahl von Reifen dieses Typs aus diesen Labels sind nur zwei Parameter wichtig: Haftung und Außengeräusche (wie sie in der Stadt eingesetzt werden). 

  • Wintertransport - kann eine sehr gute Haftung erforderlich machen. Die Straßen können abwechselnd nass, trocken, schneebedeckt und vereist sein, und für den Transport werden alle Arten von Nutzfahrzeugen eingesetzt. Die Reifen, die in dieser Transportart verwendet werden, müssen sich durch eine gute Traktion, Haftung auf Schnee und Eis auszeichnen. In diesem Fall sind Runderneuerung, Nasshaftung, Laufleistung und Kraftstoffverbrauch sehr wichtig. Die wichtigsten Parameter, auf die die Hersteller ein großes Gewicht legen, sind aber die Traktionsparameter. Zwei der drei Parametern auf den Labels sind daher bei der Auswahl dieser Art von Ausrüstung sinnvoll.

Die oben beschriebene Situation zeigt einmal mehr, dass Labels nur eine der Informationsquellen für den Kunden sein sollten, nicht die einzige. In seiner Unkenntnis kann der Kunde ein Produkt auswählen, das dem Label nach gut sein soll, sich aber dann in der Praxis nicht bewährt, und zwar unter den für den Fahrer (je nach Transportart) kritischen Bedingungen. Es lohnt sich, daran zu denken, dass die Labels auf Ihren Reifen nicht die Winterleistung Ihres Reifens anzeigen, also seien Sie vorsichtig, wenn Sie das richtige Modell für diese anspruchsvollere Jahreszeit wählen wollen.

 

Zusammenfassung

Wenn Sie z.B. einen Kühlschrank kaufen, sollten Sie nicht nur auf das Label des Kühlschranks achten. Um voll und ganz mit dem neuen Gerät zufrieden zu sein, müssen sie auch seine weiteren Eigenschaften kennenlernen. 

Mit Reifen ist es genauso. 

Die Labels sollen die Hersteller zur Entwicklung von Reifen mit umfassend guten Parametern motivieren. Auch wenn die Reifen von Jahr zu Jahr besser sind, ist der absolut perfekte Reifen immer noch in weiter Ferne. Die Reifenkennzeichnung muss sorgfältig beachtet werden.

Wie Prof. Egon-Christian von Glasner, der Präsident der Europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse e. V. sagt: „Zuerst sieht der Reifenbenutzer den grünen Buchstaben "A", den er aus dem Kühlschrank kennt und glaubt, einen guten Reifen gekauft zu haben. Allerdings ist die Zahl der umweltfreundlichen Low-Cost-Reifen sehr begrenzt, aber der Benutzer weiß das nicht. Im schlimmsten Fall kauft er sich einen Reifen, der es seinem Auto nicht erlaubt, auf nassen Straßen mit dem kürzesten Bremsweg anzuhalten. Zur Verdeutlichung: Der Reifen trägt bei geringem Rollwiderstand zu einer geringeren Kraftstoffverbrennung bei. Doch bei niedrigen Rollwiderständen bremst der Reifen auf Nässe schlechter ab“.

 

Die Labels dienen nur zu Referenzzwecken. Wenn Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, nachdem sie Reifentests, Meinungen der anderen Fahrer gelesen haben und sich vom Händler haben beraten lassen, dann können Sie von einer bewussten Wahl sprechen.


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